Die EKK dokumentiert die Veränderungen der alpinen Kryosphäre. Sie betreut die langfristig angelegten Schweizer Messnetze für Schnee, Gletscher, Permafrost und Firntemperaturen.mehr

Bild: NASA Earth Observatory, Jesse Allen and Robert Simmonmehr

Das integrale Schweizer Kryosphären-Beobachtungsnetz umfasst die Bereiche:

Die EKK trägt für die Dokumentation und die wissenschaftliche Bearbeitung der erhobenen Daten Verantwortung. Neben der Bereitstellung zuverlässiger Daten für die Wissenschaft, liefert sie auch aufgearbeitete Informationen für Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die erhobenen Daten sind von zentraler Bedeutung, welche für die Früherkennung möglicher Veränderungen im alpinen Raum genutzt werden können.

Veranstaltungen, Meldungen, Publikationen

Der Einsturz einer Höhle unter dem Eis hat dazu geführt, dass sich die Zunge des Findelgletschers (VS) schlagartig zurückverlagert hat und nun in einer Eiswand endet. Hier kann soeben noch eine alte Messstange gerettet werden.
Gletscherschwund setzt sich unvermindert fort

Auch im Sommer 2020 nimmt das Volumen der Schweizer Gletscher weiter ab. Obwohl es kein Extremjahr ist, bleibt der Rückgang massiv und verändert das Bild der Alpen nachhaltig. Seit 1960

Bild: M. Huss
Permafrost-Beobachtungseinrichtungen auf dem Blockgletscher Corvatsch-Murtèl (2670 m ü.M., GR)
Erwärmung des Permafrosts in der Schweiz

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Permafrost in der Schweiz erwärmt. Es wurden zahlreiche Anzeichen von Degradation beobachtet, und die meisten Blockgletscher bewegen sich deutlich schneller. Das zeigen Langzeitmessungen

Bild: Jeannette Nötzli, PERMOS
Swiss Global Change Day Teaser
SAVE THE DATE: 21st Swiss Global Change Day

The Swiss Global Change Day is the once a year event organised by ProClim to look beyond the horizon of climate and global change research with well-known experts, covering a

PERMOS 2019
Der Permafrost in der Schweiz erwärmt sich wieder

Nach einer kurzen Pause von ein bis zwei Jahren setzte sich die Erwärmung des alpinen Permafrostes im hydrologischen Jahr 2017/18 wieder fort. Das zeigen die neusten Messungen des Schweizer Permafrostmessnetzes

Sphinx-Observatorium der Hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch
Top of Europe: ausgezeichnete Forschung auf 3450 Metern über Meer

In Zeiten, in denen sich viele Länder Europas abschotteten, eröffnete die Schweiz die international ausgerichtete Forschungsstation Jungfraujoch. Mehrere Nobelpreisträger haben dort geforscht. Die Station erhält 2019 gleich zwei Auszeichnungen als

Feldarbeit in der Nähe der Monitoringstation am Stockhorn (VS): links die Aufnahme von Messmarken, rechts eine Wetterstation und der oberste Teil eines Bohrlochs.
Kurze Pause bei der Erwärmung des alpinen Permafrosts

Erstmals seit 2009 wurde der Erwärmungstrend des alpinen Permafrosts in den Schutthalden und Blockgletschern vorübergehend unterbrochen. Das zeigen die neusten Resultate des Schweizer Permafrostmessnetzes (PERMOS). In Gebieten, in denen sich

Nachbohren eines Messpegels im Nährgebiet des Findelengletschers auf 3400 m.ü.M.
Rekordverdächtige Verluste der Schweizer Gletscher im Sommer 2017

Nach kurzem und sehr schneearmem Winter setzten die Hitzewellen im Juni und August den Schweizer Gletschern stark zu. Sie verloren zwischen Oktober 2016 und September 2017 rund drei Prozent ihres

Kapitel Ozean und Kryosphäre
Ozean und Kryosphäre

Die Veränderungen im Klimasystem manifestieren sich auch im Ozean und in der Kryosphäre. Letztere umfasst Schnee und Eis an der Erdoberfläche (Land und Wasser) sowie die Regionen mit Permafrost im

Gletscher: Sämtliche Gletscher im Nationalparkgebiet sind im Verlauf der vergangenen 100 Jahre verschwunden
Klimawandel: Monitoring der Schweizer Gletscher gesichert

Die systematische Beobachtung der Schweizer Gletscher ist langfristig gesichert. Für dieses Gletschermonitoring haben die Verantwortlichen aus Wissenschaft und Verwaltung heute in Bern die entsprechenden Vereinbarungen unterzeichnet. Damit werden langfristig 105

Bericht des Bundesrates: Umwelt Schweiz 2015: Umweltbericht 2015 (BAFU, 2015)
Umweltbericht 2015 (BAFU, 2015)

Der Bericht «Umwelt Schweiz 2015» [1] gibt einen Überblick über den Zustand der Umwelt und der natürlichen Ressourcen in der Schweiz. Er zieht Bilanz aus den Massnahmen, die der Bund

Poster: Wasserressourcen: Global und in der Schweiz
Wasserressourcen: Global und in der Schweiz

Mit der globalen Erwärmung verändert sich der Wasserkreislauf. Zu den bereits beobachteten Veränderungen gehören der zunehmende Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre, Veränderungen beim Niederschlag in Bezug auf Niederschlagsmuster, Intensität und Extreme,

Poster: Eis und Schnee
Eis und Schnee

Der Gletscherrückgang setzte bereits im 19. Jahrhundert ein und hatte zunächst vorwiegend natürliche Ursachen. Die durch den Menschen beschleunigte Erwärmung dominiert seit Mitte des 20. Jahrhunderts den fortdauernden Eisverlust der

Hitzesommer 2003
Hitzesommer 2003

Der Rekordsommer 2003 war gesamteuropäisch sehr wahrscheinlich der heisseste seit mindestens 500 Jahren. Die Temperaturen lagen in der Schweiz und in grossen Teilen Mitteleuropas 3 bis 5 °C über dem

Kontakt

Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze (EKK)
c/o Dr. Hugo Raetzo
BAFU
Sektion Rutschungen, Lawinen und Schutzwald
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3003 Bern

+41 31 324 16 83
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